Aufklärung von falschen Aussagen zu und öffentliche Entschuldigung bei Johannes „Duesenberg“ Thon

Nach der Bewerberaufstellung der Saarpiraten am 5.2. stellte sich heraus, dass noch eine Unterschrift von Duesenberg (der als Versammlungsleiter fungiert hatte) benötigt wurde, der bereits aufgebrochen war. Daher wurde Duesenberg telefonisch um Rückkehr gebeten, kam zurück und holte die Unterschrift nach.

Nachdem er erneut – diesmal endgültig – abgereist war, berichteten mir etliche Anwesende, Duesenberg habe am Telefon vorgeschlagen, man solle seine Unterschrift doch einfach nachmachen. Dies entsetzte sie. Mich auch. Da eine ganze Reihe von Piraten den Vorfall bezeugten (ungefähr ein Dutzend) und so etwas für mich überhaupt gar nicht geht, habe ich auf Nachfrage, was ich von der Kandidatur Duesenbergs für den BuVo halte, auch anderen davon erzählt, ohne vorher mit ihm selbst über den Vorfall zu sprechen.

Das war ein Fehler.

Denn wie sich inzwischen herausgestellt hat, trug sich tatsächlich offenbar folgendes zu: Duesenberg fragte am Telefon „kannst du nicht für mich unterschreiben?“ und meinte damit eine Signatur „i.A.“ oder ähnliches. Sein Gesprächspartner missverstand dies als Vorschlag zum Nachmachen der Unterschrift und entgegnete „Ich kann doch deine Unterschrift nicht fälschen!“, was die um ihn herumstehenden Piraten aufhorchen ließ. Kurz darauf sagte Duesenberg, dass er zurückkommen und das Formular unterschreiben werde, was er auch tat.

Da Duesenberg hiernach – ohne dass ihn jemand auf den mitgehörten Dialog angesprochen hätte – direkt wieder abreiste, blieb bei allen Anwesenden der Eindruck zurück, er habe aus Bequemlichkeit eine Fälschung seiner Unterschrift angeboten. Dies wurde mir später am Abend von etlichen „Zeugen“ als Tatsache berichtet. Und da eine ganze Reihe von Piraten es bestätigte, glaubte ich den Vorwurf und verbreitete ihn weiter. Ohne vorher Duesenberg nach seiner Sicht der Dinge zu fragen.

Damit verstieß ich gegen Regel Nr. 1: Immer beide Seiten anhören, bevor man ein Urteil fällt – selbst wenn es noch so viele Zeugen gibt und die Tatsachen eindeutig scheinen!

Für diesen Fehler bitte ich Duesenberg hiermit öffentlich um Entschuldigung.

Gleichzeitig rufe ich alle, die durch mich oder andere Piraten eine falsche Darstellung dieses Vorgangs gehört und weitergegeben haben, hiermit dazu auf, diese Aufklärung nachzureichen und die falschen Vorwürfe gegen Duesenberg damit auszuräumen.

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Über kungler

Finanzanalyst, Immobilienhai und Unternehmer mit Idealen.
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2 Antworten zu Aufklärung von falschen Aussagen zu und öffentliche Entschuldigung bei Johannes „Duesenberg“ Thon

  1. schreibt:

    Wie doof muss man denn eigentlich sein, um zu erkennen, dass Duesenberg wohl nicht mit 12 Personen gleichzeitig telefoniert haben kann, und sich deren „Bezeugung“ daher nicht auf das dirkete Verhalten von Duesenberg beziehen können, sondern nur auf die mittelbare Reaktion eines Dritten…?
    Man, man, man…was ist das hier fpr ein naiver Kindergarten?
    Und Du willst mit Deiner Auffassungs- und Beobachtungsgabe mal über die Belange von 80 Mio. Bürgern entscheiden???

  2. mike_gh schreibt:

    Deine Erklärung finde ich gut. Respekt.
    Es ist leicht einen Fehler zu machen. Schwer ist es, ihn zuzugeben.
    Im Letzteren zeigt sich aber die Größe.

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