Weihnachtsfeier

Mail von heute (!):

„Sehr geehrter Herr Schrade,
Liebes Team der Deutschen Fachmarkt AG,

wir, das Team vom XXX Catering aus Berlin, legen unser Augenmerk schon jetzt auf das Ende des Jahres 2016 und die anstehenden Weihnachtsfeiern. Gerne würden wir auch Sie in diesem Jahr bei Ihrer Feier unterstützen und für einen gelungenen Jahresabschluss für Ihre Mitarbeiter und Geschäftskunden sorgen.

In der beiliegenden PDF finden Sie erste Informationen zu unseren Leistungen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.“

 

…wobei ich mich ja ganz besonders über das „auch in diesem Jahr“ amüsiere – wir kennen die Firma überhaupt nicht.

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Heizungsinspektion

Mail an einen Hausmeister, der nach der Besichtigung noch Fotos vom nicht begehbaren Dach nachgeliefert hatte:

herzlichen Dank, absolut perfekte Foto-Dokumentation! :-)

 

Antwort des Hausmeisters:

Danke herzlich - über Lob freut man sich immer...!
Möchte das allerdings zurückgeben: absolut professionelle
"Inaugenscheinnahme" des Objektes!

(meistens kommen ein oder zwei langbemantelte Makler des Weges 
und erkundigen sich nach Kundenströmen, Einwohnerzahlen und 
Arbeitslosenquote...)

So schnell und gründlich wie Sie
hat noch keiner die Heizung inspiziert ;-)

Freundliche Grüße
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Chance

Aus einem Verkaufsangebot:

„Die Mietverträge haben Restlaufzeiten von weniger als fünf Jahren oder sind unbefristet. Dies bietet Ihnen […] die Chance, kurzfristig eine Optimierung der Nutzerstruktur im Objekt vorzunehmen.“

Selten eine so schöne Umschreibung dafür gelesen, dass das angebotene Einkaufszentrum bald komplett leer stehen dürfte…

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Reservefuffi

Ihr kennt das: irgendwann macht man den Geldbeutel auf und merkt, dass nur noch ein paar kleine Scheine übrig sind – die nicht mehr für den Supermarkteinkauf oder die Gasthaus-Rechnung reichen.

Irgendwie hat man mal wieder, ohne es bewusst zu registrieren, den letzten größeren Schein „zerlegt“ und hat nicht umgehend am Geldautomaten „nachgetankt“. Und voilá, eine peinliche Situation. Vor allem, wenn ausgerechnet dieses Lokal keine EC- oder Kreditkarte akzeptiert und man einen Geschäftspartner einladen wollte…

Meine Gegenstrategie seit den ersten zwei, drei Erlebnissen dieser Art deshalb seit vielen Jahren: ein „Reserve-Fuffi“ im Visitenkarten-Etui. Wenn ich den tatsächlich mal anfassen muss, bleibt mir das nachhaltet in Erinnerung – schließlich habe ich kurz zuvor erfolglos in den Geldbeutel gefasst – und ich weiß genau, dass es jetzt wirklich höchste Zeit zum Geld holen ist. Selbst wenn das nicht am gleichen oder nächsten Tag klappt: Vor dem nächsten Bar-Zahl-Termin denke ich definitiv noch an diese Situation und sorge vor.

Gestern war’s mal wieder so weit: Geldbeutel beim Zahlen fast leer, also den gefalteten Reserve-Fünfziger aus dem Visitenkarten-Etui geholt. Worauf mir mein Gegenüber (der kaum 20 km von meinem Elternhaus entfernt aufwuchs) verriet, dass er exakt die gleiche Anti-leerer-Geldbeutel-Strategie betreibt. Und zwar ebenfalls mit einem Reserve-Fuffi, genauso gefaltet wie meiner. Wir haben sehr gelacht.

Ich muss gelegentlich mal recherchieren, ob wir gemeinsame schwäbische Vorfahren haben. Oder macht ihr das auch alle so, und keiner hat’s mir je verraten…?

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:-)

Ein Makler bot mir eben anonymisiert ein Einkaufszentrum zum provisionspflichtigen Kauf an, das ich aufgrund der genannten Mieter, der Jahresnettomiete sowie des Bundeslandes identifizieren kann – und von dem ich weiß, dass es derzeit gar nicht zum Verkauf steht.

Schicke deshalb eine SMS an den Eigentümer:

Mir wurde gerade mal wieder das $EINKAUFSZENTRUM angeboten. Wenn es wirklich kaufbar ist… Sie wissen schon😉

Er antwortet binnen Sekunden:

:-)

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