Strafanzeige

Ich bin selten fassungslos. Aber die Dreistigkeit dieses Betrugsversuchs ist wirklich kaum zu glauben – und ich habe da schon einiges erlebt. Aus diesem Grund haben wir sofort Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin erstattet und außerdem N26 informiert, die vom Täter für sein Treiben missbraucht werden.

Da ich befürchte, dass die Mühlen der Justiz mal wieder sehr langsam mahlen und der Täter derweils zahllose weitere ahnungslose Opfer abzocken kann (die Fake-Rechnungen dürften automatisiert nach jedem einzelnen Handelsregistereintrag rausgehen), bitte ich darum, diesen Blogpost als entsprechende Warnung zu verbreiten. Insbesondere diesen zentralen Satz:

ACHTUNG bei angeblichen Kostenrechnungen der Landeshauptkasse – wenn dort ein Konto der „Landeskasse N26“ angegeben ist, ist es ein Fake!

Das ist tatsächlich die einzige Möglichkeit, den Betrugsversuch überhaupt zu erkennen, alle anderen Daten sind korrekt und lassen keinerlei Rückschluss auf den Urheber zu.

Mein komplettes Schreiben an die Staatsanwaltschaft findet ihr unter diesem Link.

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

0,27

Nun sind auch wir bei der DEFAMA das erste Mal direkt von Strafzinsen betroffen: Auf einem Tagesgeldkonto, das man bei $BANK automatisch zum Geschäfts-Girokonto dazu erhält, wurde eine Strafzinszahlung in Höhe von 0,27 Euro (sic!) abgebucht.

Dadurch geriet das Tagesgeldkonto, das von uns noch nie genutzt wurde – schließlich gab es schon seit längerem keine Guthaben-Zinsen mehr – und entsprechend leer war, um eben diesen Betrag ins Minus. Bemerkt habe ich das nur, weil mich ein Mitarbeiter der Bank anrief, um auf diese nicht gestattete Überziehung hinzuweisen. Wir möchten den Saldo doch bitte ausgleichen.

Das habe ich natürlich auch gerne getan. Wieso eine Strafgebühr ausgerechnet auf einem inaktiven Tagesgeldkonto statt auf dem Girokonto verbucht wird, habe ich nicht nachgefragt. Ebensowenig, wie es überhaupt zu einem Strafzins kam – schließlich sollten diese erst oberhalb eines beträchtlichen Guthabens anfallen, das wir meines Wissens nie erreicht haben.

Denn allein die rechnerischen Arbeitszeit-Kosten für das Stellen der Frage hätten den Wert der 0,27 Euro schon überstiegen. Dies galt sicherlich auch für den Aufwand, welchen die Bank für den Anruf und die vielmalige Entschuldigung für die Umstände hatte (es war dem Mitarbeiter erkennbar peinlich). Die Bank-Logik verbietet es aber natürlich, eine solche Mini-Summe einfach auszubuchen, wie dies jede Firmenbuchhaltung aus kaufmännischer Vernunft tun würde.

Also bleibt bankintern das Fazit:

Hey, wir haben Strafzinsen vereinnahmt \o/
…und dafür vermutlich ungefähr die 50-fache Summe an kalkulatorischen Kosten produziert /o\

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Frösche

Obwohl wir bei der DEFAMA nun wirklich ein sehr klares Objektkaufprofil haben, bin ich es gewohnt, dass uns alles mögliche angeboten wird, das nicht einmal entfernt dazu passt. Da muss man sich schon anstrengen, um mich trotzdem noch zum amüsierten Kopfschütteln zu bringen.

Heute ist das einem Makler gelungen. Dass ein Grundstück mit einem seit zehn Jahren leerstehenden Discounter, das zum Abriss und anschließenden Bau von Wohnungen oder einem Pflegeheim geeignet sei, nun wirklich nicht unserem Fokus auf vollvermietete Nahversorgungszentren entspricht, hätte für sich genommen noch nicht gereicht. Auch der dafür aufgerufene sportliche Preis und die geforderte Provision von 6% zzgl. MWST fallen nicht sooo sehr aus dem Rahmen.

Alleinstellungsmerkmal war vielmehr der im Angebot mitgeschickte (!) Link auf einen Blogpost, der tatsächlich… sagen wir mal, ein aussagekräftiges Bild des Objekts liefert.

Und was das mit dem Titel dieses Beitrags zu tun habt, lest ihr am besten einfach selbst:
http://www.kohli.blog/alter-penny-markt-in-brieselang-nord

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Bernie

Immerhin mal eine zielgruppen-spezifische Spam-Mail:

Hello,

I am Bernie Madoff the founder of wall street firm Bernard L. Madoff investment securities LLC in 1960 and was the former chairman of NASDAQ. I was accused of fraud worth over $65 billion dollars and was arrested on Dec 11,2008 and on march 12,2009.I pleaded guilty to 11 federal crimes and admitted to operated the largest ponzi scheme in history, I am currently in Butner federal prison outside Durham, North Carolina, serving a 150-year sentence, I regret a lot of my mistakes and I want to make amends with the remaining days i have left, giving the people back what I stole from them, I find your contact on KBB solar

Let me not go into many details. I have millions of Euros in offshore financial house,money nobody knows about except my bank officers, because the money was deposited under serial codes. I need your help right now to reinvest the money.Fifty percent will go to charity,20% will go toward the promotion of gospel and building of churches and mosques all over the world,25% goes to you,while 4% goes to the bank officials who will help you facilitate the transaction, I know that I will die soon because of my heart attack and kidney cancer. Ruth my wife will not come and visit or talk to me my two sons, Mark committed suicide in 2010, and Andrew died of cancer in 2014. I want to die knowing that i have touch life and make a difference please I want this transactions to be completed as soon as possible.

If you wish to read more about me and my family OPEN the link below

Kind respect
Bernie Madoff

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Registersache

Unsere Anmeldung, dass die bisherige Objekt-Vorrats-KG jetzt als „DEFAMA Höhn GmbH & Co. KG“ firmiert, löste eine Nachfrage des Amtsgerichts aus:

„Sehr geehrter Herr Notar,

in der Registersache DEFAMA 19. Immobilien GmbH & Co. KG wird mit Bezug auf die angemeldete Firmenänderung um kurze Erklärung zur Bedeutung des neuen Firmenbestandteils „Höhn“ gebeten.

Mit freundlichen Grüßen“

 

Das Notariat hat der Rechtspflegerin erklärt, dass dies der Name des Ortes ist, in dem die von der Gesellschaft gehaltene Immobilie liegt. Dass man im Amtsgericht Charlottenburg nicht jeden 5.000-Einwohner-Ort in Rheinland-Pfalz kennt und automatisch einen entsprechenden Bezug herstellt, ist ja dann doch ein bisschen verständlich.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen